Expeditionen durch das armenische Hochland.
Von Felsenklöstern bis an die Grenze des Befahrbaren — jede Route in drei Klassen, vom Spa-Hotel bis zum Wildcamp.

Fünfzehn Routen durch das armenische Hochland, geführt im Konvoi oder selbst am Steuer eines ausgerüsteten Geländewagens. Ein bis sieben Tage, Start und Ziel in Jerewan, in drei Komfortklassen vom Spa-Hotel bis zum Wildcamp. Jede Route führt dorthin, wo der Asphalt endet: Felsenklöster über Schluchten, Vulkankrater, Pässe über 3.000 Meter.
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15 Touren
Expeditionen
Romantisches Wochenende in Vayots Dzor
Süden kompakt: Tatev & Teufelsbrücke
Süd-Expedition kompakt
Norden: Sevan, Dilijan & die Klöster von Lori
Romantischer Roadtrip: Klöster, Wein & Spa
Vulkane & Geysire
Spirituelles Hochland
Die Legenden-Route
Süden: Klöster & Wein
Syunik Wildnis-Expedition
Tages-Erlebnisse
Weintag in Areni
Garni-Schlucht & Symphonie der Steine
Hochlandritt am Aragats
Geghama-Vulkankamm Offroad
Reiseziele
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Warum Armenien im Geländewagen
Armenien ist ein Gebirgsland ohne Tiefland: Der Großteil der Fläche liegt über 1.000 Metern, die Hauptstadt selbst auf rund 1.000, die Hochebenen des Geghama-Gebirges und des Aragats auf 3.000 und mehr. Zwischen diesen Höhen liegen Schluchten, die tiefer reichen, als jede Straße führt. Die Fernstraßen sind asphaltiert und verbinden die Städte; alles, was dahinter beginnt, ist Schotter, Feldweg oder Piste. Wer die Orte sehen will, um die es in diesem Land geht, braucht Bodenfreiheit und Allradantrieb.
Das Gute daran: Die Wege sind kurz. Armenien ist etwa so groß wie Brandenburg, und von Jerewan aus liegt fast jedes Ziel innerhalb von drei bis fünf Fahrstunden. Eine Tagesetappe von 100 bis 200 Kilometern führt vom Weinkeller ins Hochgebirge und abends wieder in ein Gästehaus. Auf den Pisten begegnet man Hirten, Lastwagen und gelegentlich einem Lada, aber keinem Reisebus: Das Kloster Tatev über der Vorotan-Schlucht oder der Kratersee des Azhdahak sind Ziele, die man sich erfährt, nicht bucht.
Dazu kommt ein Land, das zu den sichersten der Welt zählt. Der Kriminalitätsindex von Numbeo führt Armenien 2025 unter den acht sichersten Ländern. Abgelegen heißt hier nicht unsicher; es heißt nur, dass niemand zufällig vorbeikommt. Genau dafür sind unsere Fahrzeuge, unsere Guides und unsere Routenplanung ausgelegt.
So sind unsere Touren aufgebaut
Jede Expedition beginnt und endet in Jerewan. Wir holen dich am Flughafen Swartnoz ab, und am ersten Tag steht das Welcome-Briefing: Du siehst dein Fahrzeug, lernst deinen Guide kennen und gehst die Route Etappe für Etappe durch. Was nicht passt, wird dort geklärt, nicht auf der Piste. Danach fährt die Gruppe im Konvoi hinter dem Lead-Guide, als Beifahrer oder selbst am Steuer.
Die Expeditionen dauern zwischen zwei und sieben Tagen und legen 400 bis knapp 1.000 Kilometer zurück, das sind 90 bis 200 Kilometer am Tag. Das klingt nach wenig und ist auf Schotter und über Pässe genau richtig: Zeit für die Orte, für eine Weinprobe in Areni oder ein Bad an der Teufelsbrücke, und abends ein Ankommen vor Einbruch der Dunkelheit. Die Süd-Expedition durch Vayots Dzor und Syunik ist mit sieben Tagen eine unserer beiden längsten; die Tages-Erlebnisse wie der Geghama-Vulkankamm lassen sich an jede Expedition anhängen.
Preise stehen nicht auf dieser Seite, und das ist Absicht. Jede Route wird auf deine Gruppe, deinen Termin und deine Komfortklasse zugeschnitten, und du bekommst innerhalb von 24 Stunden ein Angebot mit Fahrzeug, Etappen und Preis. Passt es, sichert eine Anzahlung von 20 Prozent den Termin; den Rest zahlst du in Jerewan beim Briefing am ersten Tag.
Welche Region passt zu dir: Süden, Norden, Hochland
Der Süden ist Armenien im Konzentrat. Vayots Dzor beginnt eine Stunde hinter Jerewan mit den roten Felswänden der Amaghu-Schlucht und dem Kloster Noravank, es folgen die Weinkeller von Areni, die Geysire von Jermuk und der Pass nach Syunik. Dahinter liegen Tatev über der Vorotan-Schlucht, die Höhlenstadt Khndzoresk und die Steinreihen von Karahunj. Wer eine Woche hat, fährt die Süd-Expedition; wer Wildnis will, die Syunik-Expedition mit Zeltnächten und der Piste zum Schwarzen See.
Der Norden ist grün, bewaldet und geschichtsschwer. Von Jerewan über den Sevan-See nach Dilijan wechselt die Landschaft binnen zwei Stunden von Steppe zu Buchenwald. In Lori stehen die Klöster Haghpat und Sanahin über der Debed-Schlucht, und die Pisten führen durch den Dilijan-Nationalpark zu Einsiedeleien, die keine Straße erreicht. Die Nord-Route fährt das in vier Tagen.
Das Hochland ist das Ziel für Fahrer. Das Geghama-Gebirge mit dem Azhdahak und seinen Kraterseen liegt auf 3.000 bis 3.600 Metern, der Aragats trägt mit dem Kari-See den höchsten Punkt des Landes, den eine asphaltierte Straße erreicht, und zwischen beiden liegen Felsbilder, Hirtenlager und Basaltfelder ohne einen Meter Asphalt. Die Route Vulkane und Geysire verbindet Hochland und Süden in fünf Tagen; die Legenden-Route folgt in sechs Tagen den Sagen des Landes von Geghard bis Tatev.
Saison, und: geführt oder selbst fahren
Ganzjährig. Im Winter mit angepasster Route: Klöster, Schluchten und Tiefland bleiben offen, die Hochpässe eingeschränkt. Die Hochlandrouten über 3.000 Meter fahren wir von Juni bis Oktober, die Wildnis-Expedition durch Syunik von Juli bis September, den Süden je nach Route ab Mai oder Juni bis Oktober. Ein Weintag in Areni geht zu jeder Jahreszeit. Was an deinem Termin geht, sagen wir dir vorab ehrlich.
Geführt heißt: Du sitzt als Beifahrer in einem ausgerüsteten Wagen, der Guide fährt, du schaust. Selbst fahren heißt: Du übernimmst dein eigenes Fahrzeug im Konvoi hinter dem Lead-Guide. Diese Option gibt es auf jeder Expedition; sie setzt solide Allrad-Erfahrung voraus, und am ersten Tag steht ein Geländetraining, bevor wir dir den Schlüssel geben. Die Wagen sind Geländefahrzeuge der Land-Cruiser-Klasse mit Untersetzung, Seilwinde und Bergungsausrüstung; welche acht das sind und warum, steht auf der Seite zur Flotte.
Beide Varianten fahren nach denselben Standards. Was dahinter steht, im Einzelnen auf der Seite zur Sicherheit:
Auf jeder Route dabei
- Satellitenkommunikation auf jeder Route
- Jede Gruppe führt Satelliten-Messaging und -Tracking mit. Wo das Mobilfunknetz endet, bleibt die Verbindung bestehen, und Hilfe lässt sich von jedem Punkt der Route rufen.
- Bergung und Reserve an Bord
- Seilwinde, Bergegurte, Werkzeug, Reservetreibstoff und Reservewasser fahren in jedem Wagen mit. Im Konvoi ist ein zweites Fahrzeug in Reichweite, und der Puffer ist eingeplant, bevor er gebraucht wird.
- Erste Hilfe und geplante Wege zur Hilfe
- Umfassende Erste-Hilfe-Sets, in Wildnis-Erster-Hilfe ausgebildete Guides und für jede Etappe vorab geplante Wege zur nächsten medizinischen Einrichtung.
Wähle nach dem, wer du bist — nicht nach dem Preis.
Jede unserer Routen gibt es in drei Klassen. Sie unterscheiden sich nicht in „mehr oder weniger“, sondern in der Art von Reisendem, die du bist. Keine ist die bessere — es sind verschiedene Appetite auf dieselbe Wildnis.
Für Reisende, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. Signature nimmt jede Reibung heraus: Du erlebst den Kaukasus in seiner ganzen Wildheit — und schläfst abends im Spa-Hotel, isst exzellent und überlässt das Fahren uns. Wer zögert, ob die Region „sicher genug“ ist, findet hier die Antwort: maximaler Komfort, minimales Risiko-Gefühl.
- Spa-Hotels
- sanfte Etappen
- Kultur, Wein & Genuss
- als Beifahrer
- höchste Sicherheitsstufe
Für wen: erste Kaukasus-Reise · Paare · alle, die Komfort nicht opfern wollen
Die Mitte ist hier kein Kompromiss, sondern der Kern. Echte Pisten, lokale Gästehäuser, ehrliche Abgeschiedenheit — und immer ein zertifizierter Guide, der die Wege, die Sprache und die Sagen kennt. Du bekommst die Geschichte, die du zu Hause erzählst, ohne ins Ungewisse zu springen. Die meisten unserer Gäste wählen Expedition: genug Wildnis, um etwas zu spüren, genug Halt, um es zu genießen.
- Gästehäuser
- echte Geländepisten
- geführt im Konvoi
- ausgewogene Etappen
Für wen: die meisten Gäste · erfahrene Reisende, die Tiefe und Balance wollen
Für die wenigen. Frontier macht die Härte selbst zur Belohnung: Wildcamp unter einem Himmel ohne Lichtverschmutzung, Flussdurchfahrten, auf Wunsch selbst am Steuer im Konvoi hinter unserem Lead-Guide — kein Empfang außer über unser Satellitennetz. Das ist kein Urlaub, das ist Teilnahme an einer Expedition. Wer Frontier beherrscht, hat bei den anderen Klassen alles im Griff.
- Wildcamp
- Selbstfahrer-Option
- höchste Schwierigkeit
- totale Abgeschiedenheit
Für wen: gestandene 4x4-Abenteurer · Selbstfahrer · alle, die ans Limit wollen
Fragen zu den Touren
F.01Brauche ich Offroad-Erfahrung?
Für geführte Touren als Beifahrer überhaupt nicht. Für Selbstfahrer-Expeditionen setzen wir solide 4×4-Erfahrung voraus und führen am ersten Tag ein Geländetraining durch.
F.02Wie fit muss ich sein?
Die meisten Touren beinhalten moderate Wanderungen. Luxus- und Standardtouren eignen sich für die meisten gesunden Reisenden; Wildnistouren verlangen mehr Robustheit für Camping und lange Tage.
F.03Wie groß sind die Gruppen?
Klein. Wir fahren in kompakten Konvois, damit jeder Gast Zugang zum Guide, Ruhe an den Orten und Spielraum in der Route behält. Private Expeditionen für deine eigene Gruppe sind jederzeit möglich.
F.04Wann ist die beste Reisezeit?
Wir fahren ganzjährig. Im Winter passen wir die Route an: Klöster, Schluchten und das Tiefland bleiben offen, die Hochpässe sind eingeschränkt — einige davon fahren wir mit unseren Spezial-4×4 trotzdem. Was an deinem Termin geht, sagen wir dir vorab ehrlich.
F.05Was ist im Preis enthalten?
Fahrzeug samt Ausrüstung, Kraftstoff, Guides, Unterkünfte deiner Komfortstufe, die meisten Mahlzeiten, Permits und die komplette Sicherheits-Infrastruktur (Satellit, Erste Hilfe). Internationale Flüge, etwaige Visa-Kosten und persönliche Ausgaben kommen hinzu — den genauen Umfang bekommst du mit deinem Angebot.
F.06Mit welchen Fahrzeugen fahren wir?
Mit Geländewagen der Land-Cruiser-Klasse: Toyota Land Cruiser 80 und 78, Nissan Patrol, Land Rover Defender 110, Mercedes G-Klasse, Mitsubishi Pajero, Toyota Hilux und Lexus LX450. Alle mit Untersetzung, Seilwinde, Bergungsausrüstung, Reservetreibstoff und Satellitenkommunikation. Welcher Wagen zu deiner Route passt, steht im Angebot.
F.07Wie beginnt der erste Tag, wenn ich selbst fahre?
Mit dem Welcome-Briefing in Jerewan und einem Geländetraining: Untersetzung, Bergabfahrt, Reifendruck, Bergung. Danach übernimmst du dein Fahrzeug und fährst im Konvoi hinter dem Lead-Guide, der die Strecke vorausfährt und das Tempo vorgibt. Wer nach dem Training lieber mitfährt, steigt um.
F.08Lassen sich Routen anpassen oder privat buchen?
Ja, beides. Jede Route ist ein Vorschlag: Etappen lassen sich tauschen, verlängern oder um Tages-Erlebnisse ergänzen, und jede Expedition fährt auf Wunsch nur mit deiner Gruppe. Schreib uns Termin, Gruppe und was dich reizt; das Angebot baut die Route um dich.

















