UNESCO-Welterbe-Route
Vor allem eine Fahrfrage: eine Nacht im Norden gehört dazu.

Auf einen Blick
- Dauer
- 2–3 Tage
- Saison
- März bis Dezember
- Region
- Oberes Azat-Tal, Vagharshapat, Lori
- Gruppe
- 2–12
- Preis
- auf Anfrage
Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.
Kondition
Lange Fahrtage und viel Stehen; die Klosteranlagen selbst sind in einer halben Stunde durchschritten.
Warum diese Monate
Im Januar und Februar raten wir ab: Die Straße durch das Debed-Tal nach Haghpat und Sanahin ist bei Schneefall die unangenehmste Etappe der Route, und die kurzen Tage lassen für den Norden kaum Zeit.
Was dich in Armenien erwartet
Der Welterbetitel für Geghard gilt nicht nur dem Kloster. Er gilt dem Kloster und dem oberen Azat-Tal, also der Schlucht, den Felswänden und dem Weg dorthin. So steht es in der Eintragung, und es ändert, wie du die Anfahrt ansiehst.
Armenien hat drei Einträge auf der Welterbeliste, und sie liegen weit auseinander. Etschmiadzin mit seinen Kirchen in Vagharshapat und der Ruine von Zvartnots liegt eine halbe Stunde westlich von Jerewan. Geghard liegt eine Stunde östlich. Haghpat und Sanahin liegen in Lori, drei bis vier Stunden nördlich im Debed-Tal, zwei Klöster auf gegenüberliegenden Talseiten und in Sichtweite voneinander.
Damit ist diese Route vor allem eine Fahrfrage. Der südliche Teil der Liste geht an einem Tag; für den Norden brauchst du eine Übernachtung. Wer alles an einem Tag versucht, hat am Abend vier Parkplätze gesehen.
Wir fahren die Nordetappe am Vormittag. Die Straße durch das Debed-Tal ist lang, eng und im Dunkeln unangenehm, weil unbeleuchtete Fahrzeuge dort zum Alltag gehören. Nachmittags oben, abends unten — diese Reihenfolge funktioniert.
In Etschmiadzin steht am Werktag eine Kathedrale und am Feiertag eine Menschenmenge davor. Wir sagen dir vorher, was ansteht, und vereinbaren einen Sammelpunkt, bevor wir hineingehen.
Haghpat und Sanahin kannst du nebeneinanderlegen, und darin liegt der eigentliche Gewinn dieser Route. Zwei Klöster derselben Zeit und derselben Bauschule, wenige Kilometer auseinander — und trotzdem hat fast jeder Besucher nach kurzer Zeit einen Favoriten. Welchen, hängt weniger von der Architektur ab als vom Wetter an diesem Tag. Der Weg zwischen beiden dauert eine Viertelstunde, und die meisten legen ihn zweimal zurück, weil sie ihre Wahl noch einmal überprüfen wollen.
Bei Schnee im Norden drehen wir die Reihenfolge um und fahren zuerst nach Westen. Gestrichen wird deshalb nichts; der Tag sieht nur anders aus.



Inklusive
- Fahrzeug und Fahrer
- Ortskundige Begleitung
- Übernachtung im Norden
- Eintritte, wo welche erhoben werden
Nicht inklusive
- Mahlzeiten
- Spenden und Kerzen vor Ort
Mitbringen
- Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt
- Jacke für die Innenräume
- Gepäck für eine Nacht
Wir stellen
- Nichts Persönliches — die Route ist eine Fahrt
Sicherheit und Wetter
Wenn das Wetter nicht mitspielt
Wetter ändert hier vor allem die Reihenfolge. Liegt im Debed-Tal Schnee, fahren wir zuerst nach Westen nach Etschmiadzin und schieben den Norden um einen Tag. Gestrichen wird nichts, solange die Straßen offen sind.
Wie wir absichern
Das größte Risiko dieser Route ist die Straße, nicht der Ort. Die lange Nordetappe fahren wir am Vormittag und nie nach Einbruch der Dunkelheit. An Feiertagen ist Etschmiadzin voll; wir vereinbaren vor dem Betreten einen Sammelpunkt und eine Uhrzeit, damit sich niemand in der Menge verliert. In den Klöstern selbst gelten die üblichen Vorsichten: unbeleuchtete Nebenräume, offene Treppen, kein Zutritt auf Mauern.
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