Offroad & Motor

Offroad-Expedition

Geführt im 4x4 über Pisten, die auf keiner Karte stehen.

Zwei Expeditionsfahrzeuge auf einer weiten armenischen Vulkanhochebene aus schwarzem Lavagestein
fordernd · 3/5

Auf einen Blick

Dauer
1–14 Tage
Saison
Mai bis Oktober
Region
Geghama-Hochland, Syunik, Wajots Dsor
Gruppe
2–12
Preis
auf Anfrage

Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.

Kondition

Keine besondere Kondition nötig; lange Fahrtage auf rauer Piste.

Warum diese Monate

Von Mitte Oktober bis Mitte Mai raten wir ab: Die Hochlandpisten liegen dann unter Schnee, und Pässe, die am Nachmittag offen sind, können über Nacht zufrieren.

Fahrerfahrung

Nicht erforderlich — es wird gefahren, nicht selbst gefahren.

Was dich in Armenien erwartet

Der Tag beginnt mit einer Karte, auf der die Strecke nur ungefähr eingezeichnet ist. Furten, ausgewaschene Rampen, Waschbrettpisten, erkaltete Lavafelder — was dazwischen liegt, steht auf keinem Blatt.

Du sitzt im Fahrzeug, am Steuer sitzt jemand, der die Piste kennt. Das ist der Unterschied zur Selbstfahrer-Variante: Du musst die Linie nicht selbst suchen und kannst hinausschauen. Fordernd bleibt der Rhythmus trotzdem. In Syunik, in Wajots Dsor und auf dem Weg zum Aschdahak sind Etappen von vier bis sieben Stunden normal, und die letzten zehn Kilometer zu einem Ziel dauern regelmäßig länger als die ersten hundert davor.

Zwischendurch wird angehalten. An einem Pass, weil die Sicht es verlangt. An einer Quelle, weil das Wasser kalt ist. An einem Kloster, das seit tausend Jahren an derselben Stelle steht und dessen Zufahrt heute schlechter ist als vor dreißig Jahren. Mittags gibt es selten ein Restaurant, also gibt es Brot, Käse, Tomaten und was das nächste Dorf hergibt.

Auf abgelegenen Etappen fahren wir mit zwei Fahrzeugen. Ein einzelnes Fahrzeug in einer Region ohne Mobilfunk und ohne Werkstatt im Umkreis von hundert Kilometern ist kein Plan, sondern eine Hoffnung. Satellitenkommunikation ist an Bord, Bergeausrüstung ebenfalls, und beides wurde schon gebraucht.

Gepackt wird morgens am Fahrzeug. Ein Fotoapparat auf der Rückbank wird nach zwei Stunden Waschbrettpiste zum Geschoss, deshalb liegt loses Gepäck im Kofferraum und nicht neben dir. Am dritten Tag hörst du an der Federung, welcher Untergrund kommt, bevor du ihn siehst.

Es wird staubig, es wird schaukelig, und an manchen Abenden bist du müde, ohne einen Schritt gelaufen zu sein. Wer lieber Asphalt hat, sagt es uns vorher — dann bauen wir die Route um, statt sie durchzuziehen.

Blick über die Schulter des Fahrers durch die staubige Frontscheibe auf die Piste im Geghama-Hochland
Geghama-Hochland, Syunik, Wajots Dsor
Mit getrocknetem Lehm verkrusteter Geländereifen über schwarzem Lavaschotter
Mai bis Oktober
Expeditionsfahrzeug mit offener Heckklappe an einem baumlosen Hochlandpass, der Aragaz am Horizont
Offroad-Expedition

Inklusive

  • Fahrzeug
  • Guide
  • Kraftstoff

Nicht inklusive

  • Flüge
  • Versicherung

Mitbringen

  • Feste Schuhe
  • Sonnenschutz

Wir stellen

  • Bergegurt
  • Satellitenkommunikation

Sicherheit und Wetter

Wenn das Wetter nicht mitspielt

Bei Dauerregen weichen wir auf befestigte Routen aus; der Tag fällt nicht aus.

Wie wir absichern

Zwei Fahrzeuge auf abgelegenen Etappen, Satellitenkommunikation an Bord, Erste-Hilfe-Ausrüstung im Konvoi.

Klingt nach deinem Tag?

Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.

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