Offroad & Motor

Enduro & Buggy

Kurze Strecke, viel Untergrund — von Garni bis in die Wälder von Dilidschan.

Enduro und Buggy klein in der trockenen Basaltschlucht bei Garni
fordernd · 3/5

Auf einen Blick

Dauer
2–5 Std.
Saison
April bis Oktober
Region
Garni, Jeghward, Dilidschan
Gruppe
1–6
Führerschein
Für die Enduro nötig; für den Buggy fragen wir vorab ab, was du mitbringst.
Preis
auf Anfrage

Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.

Kondition

Für den Buggy wenig, für die Enduro deutlich mehr: Arme, Schultern und Nacken arbeiten durchgehend.

Warum diese Monate

Von November bis März raten wir ab: Die Waldpisten bei Dilidschan sind dann durchgeweicht oder vereist, und offene Fahrzeuge bei drei Grad sind kein Vergnügen, sondern eine Prüfung.

Fahrerfahrung

Buggy ohne Vorkenntnisse möglich, Enduro nur mit Erfahrung auf Gelände.

Was dich in Armenien erwartet

Zwei Fahrzeuge, ein Prinzip: wenig Kilometer, viel Untergrund.

Die Routen laufen über Feldwege, Forstpisten und trockene Bachbetten. Bei Garni durch offenes Canyonland mit Basaltwänden, bei Dilidschan durch Wald, der im Sommer feucht ist und den Staub schluckt. Jeghward liegt dazwischen, flacher und schneller. Der Buggy ist zweisitzig, hat einen Käfig und Gurte und verzeiht mehr als ein Motorrad. Du fährst selbst, nach einer Einweisung und hinter einem Guide, der das Tempo vorgibt.

Die Enduro ist die härtere Variante. Sie verlangt, dass du im Stehen fahren kannst, wenn es ruppig wird, und dass dich ein durchdrehendes Hinterrad nicht erschreckt. Wer noch nie eine Geländemaschine bewegt hat, fängt besser mit dem Buggy an. Das ist die Erfahrung aus Ausfahrten, die früher endeten als geplant.

Ein halber Tag ist die übliche Länge, und länger will man nicht. Nach drei Stunden auf losem Untergrund sind Unterarme und Nacken ehrlich müde, und müde Leute machen im Gelände die teuren Fehler.

Staub gehört dazu. Im Juli und August hängt er nach jeder Kurve minutenlang in der Luft, deshalb fahren wir mit Abstand und nie nebeneinander. Nach Regen wird der Waldboden bei Dilidschan schmierig — das macht Spaß und verdoppelt den Bremsweg, weshalb der Guide dann von sich aus langsamer wird.

Vor dem Start gehen wir Bremse, Reifendruck und Gasgriff durch, und die ersten Meter fährst du auf einem freien Stück, bevor es auf die Piste geht. Merkst du dort, dass die Enduro zu viel ist, steigst du gleich auf den Buggy um und nicht erst nach zwei Kilometern im Wald.

Helm, Handschuhe und Brille stellen wir. Mitbringen musst du Kleidung, die du danach waschen wirst, und die Bereitschaft, die erste halbe Stunde langsamer zu fahren, als du könntest. Wer sich daran hält, fährt am Ende schneller als die, die es nicht getan haben.

Enduro-Fahrer von hinten im Wiegetritt auf ausgefahrenem Anstieg, Erde spritzt vom Hinterrad
Garni, Jeghward, Dilidschan
Zerkratzter Integralhelm und staubige Brille auf dem Überrollkäfig eines Buggys
April bis Oktober
Zwei Buggys am Rand einer Waldpiste bei Dilidschan, Jacken über dem Käfig
Enduro & Buggy

Inklusive

  • Fahrzeug
  • Kraftstoff
  • Guide
  • Einweisung vor dem Start

Nicht inklusive

  • Anreise zum Startpunkt
  • Verpflegung

Mitbringen

  • Lange Hose
  • Feste Schuhe
  • Halstuch gegen Staub
  • Sonnenschutz

Wir stellen

  • Helm
  • Handschuhe
  • Schutzbrille

Sicherheit und Wetter

Wenn das Wetter nicht mitspielt

Die Forstpisten bei Dilidschan vertragen einen Schauer. Nach einem Tag Dauerregen werden sie so schmierig, dass wir auf Schotter ausweichen oder verschieben. Bei Gewitter wird nicht gefahren.

Wie wir absichern

Helm ist Pflicht, im Buggy zusätzlich der Gurt. Gefahren wird hintereinander mit festem Abstand, ein Guide vorn, einer hinten. Wer den Abstand nicht hält, wird zurückgestuft — Auffahrunfälle in der Staubfahne sind der häufigste Zwischenfall bei dieser Art Ausfahrt.

Klingt nach deinem Tag?

Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.

Tour anfragen