Selbstfahrer-Offroad
Du fährst selbst, wir fahren voraus.

Auf einen Blick
- Dauer
- 3–14 Tage
- Saison
- Mai bis Oktober
- Region
- Syunik, Wajots Dsor, Aragazotn
- Gruppe
- 2–8
- Führerschein
- Klasse B genügt; internationalen Führerschein mitbringen.
- Preis
- auf Anfrage
Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.
Kondition
Kondition zweitrangig, Konzentration nicht: sechs Stunden Piste sind anstrengender als sechs Stunden Autobahn.
Warum diese Monate
Von Mitte November bis Ende April raten wir ab: Auf den Hochlandpisten liegt Schnee, und Nachtfrost macht aus einer Schotterrampe eine Eisrampe — mit dir am Steuer statt einem Guide.
Fahrerfahrung
Geländeerfahrung hilft, ist aber keine Bedingung — die Einweisung ist darauf ausgelegt, dass du keine hast.
Was dich in Armenien erwartet
Du sitzt am Steuer. Das ist der ganze Unterschied, und er ist größer, als er klingt.
Vor dir fährt ein Fahrzeug mit einem Guide, der die Strecke kennt und die Linie vormacht. Über Funk kommt, was du wissen musst: wo die Furt flach ist, welche Rampe im ersten Gang genommen wird, wann es sich lohnt, Luft aus den Reifen zu lassen. Den Rest machst du. Nach zwei Tagen liest du die Piste anders als am ersten Morgen, und das ist der eigentliche Grund, warum Leute diese Variante buchen.
Die Routen führen durch Syunik, Wajots Dsor und Aragazotn. Schotter, Waschbrett, ausgewaschene Rinnen, Bachfurten, die je nach Schneeschmelze bis zur Nabe reichen. Es gibt Tage mit vierzig Kilometern und Tage mit zweihundert. Die vierzig sind meistens die langen.
Vor der ersten Etappe steht ein Briefing am Fahrzeug: Untersetzung und Differenzialsperre, die Handzeichen für den Konvoi, der Abstand zum Vordermann und der Bergegurt — das breite Band, mit dem ein Fahrzeug ein anderes aus dem Schlamm zieht. Hast du noch nie im Gelände gefahren, bekommst du die ersten Kilometer auf einfachem Untergrund und niemanden im Rücken, der drängelt.
Was wir nicht tun: dich zu einer Passage überreden, die du dir nicht zutraust. An schwierigen Stellen fährt der Guide dein Fahrzeug hinüber, wenn du das willst; das gehört zur Absprache. Umgekehrt gilt: Ignorierst du die vorgegebene Linie, fährst du den Rest der Reise hinter uns her.
Übernachtet wird in Gästehäusern, auf den längeren Routen auch im Zelt. Abends steht das Fahrzeug staubig vor der Tür, und du weißt bei jeder Schramme, woher sie kommt.
Tanken gehört zur Planung. Zwischen zwei Zapfsäulen liegen in Syunik gelegentlich zweihundert Kilometer, und die letzte vor einer Hochlandetappe ist die, die zählt. Ersatzrad, Kanister und Kompressor fahren mit; wer beim Briefing zuhört, weiß am dritten Tag, wo sie liegen, ohne danach zu fragen.
Führerschein Klasse B genügt. Geländeerfahrung ist willkommen, aber keine Bedingung. Geduld schon.



Inklusive
- Allradfahrzeug
- Lead-Guide im Führungsfahrzeug
- Kraftstoff
- Einweisung vor der ersten Etappe
Nicht inklusive
- Flüge
- Versicherung
- Mahlzeiten unterwegs
Mitbringen
- Führerschein
- Feste Schuhe
- Sonnenbrille
- Handschuhe für die Bergung
Wir stellen
- Funkgerät
- Bergegurt und Traktionsbretter
- Bordwerkzeug
- Satellitenkommunikation
Sicherheit und Wetter
Wenn das Wetter nicht mitspielt
Nach starkem Regen sind Lehmabschnitte tagelang unfahrbar. Dann fahren wir eine andere Route statt dieselbe langsamer — Schlamm ist die häufigste Ursache für abgebrochene Selbstfahrer-Etappen.
Wie wir absichern
Nie allein: Auf jeder Etappe fährt mindestens ein zweites Fahrzeug mit. Funk in jedem Wagen, Satellitenkommunikation im Führungsfahrzeug, Bergeausrüstung im Konvoi. An Stellen, die über dein Können hinausgehen, übernimmt der Guide.
Teil dieser Expeditionen
Klingt nach deinem Tag?
Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.