Motorrad-Adventure
Zwischen zwei Pässen liegen hier selten mehr als vierzig Kilometer.

Auf einen Blick
- Dauer
- 2–10 Tage
- Saison
- Mai bis Oktober
- Region
- Wechselnd, nach Absprache
- Gruppe
- 2–8
- Führerschein
- Motorradführerschein Pflicht, internationalen mitbringen.
- Preis
- auf Anfrage
Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.
Kondition
Sechs Stunden im Sattel auf schlechtem Belag verlangen mehr als dieselbe Zeit auf europäischen Landstraßen.
Warum diese Monate
Von November bis April raten wir ab: Auf den Pässen liegt Schnee oder Rollsplitt, Streusalz und Frost machen den Belag unberechenbar, und viele Passstraßen sind wochenlang gesperrt.
Fahrerfahrung
Sicher auf Schotter und im Stehen fahren zu können ist Voraussetzung, nicht Bonus.
Was dich in Armenien erwartet
Armenien ist kein Land für Autobahnen, und genau deshalb ist es eines für Motorräder. Zwischen zwei Pässen liegen selten mehr als vierzig Kilometer, der Belag wechselt ohne Vorwarnung von frischem Asphalt zu aufgerissenem Beton, und hinter jedem Dorf steht eine Kurve, die man nicht kommen sieht.
Gefahren wird geführt und in kleiner Gruppe. Ein Begleitfahrzeug nimmt Gepäck, Werkzeug und die Ersatzteile mit, die man in einem Bergdorf nicht bekommt. Das ändert den Charakter der Reise: Du fährst mit leichtem Motorrad statt mit vollgepackten Koffern, und wenn ein Tag nicht läuft, ist ein Platz im Auto frei.
Die Etappen sind kurz gehalten. Zweihundert bis dreihundert Kilometer klingen nach wenig und sind es hier nicht. Es wird viel angehalten, weil ständig etwas dazwischenkommt: ein Kloster über der Straße, ein Hirte mit vierhundert Schafen, eine Baustelle ohne Umleitung.
Was dir das Land nicht schenkt, ist der Straßenzustand. Schlaglöcher liegen nicht am Rand, sondern in der Ideallinie. Kühe stehen auch auf Hauptstraßen, Hunde laufen ohne Vorwarnung los, und Gegenverkehr überholt gern in der Kurve. Deshalb fahren wir nicht nachts, und deshalb gilt auf jeder Etappe: Sichtfahrgebot, immer.
Die Routen wechseln je nach Wetterlage und Baustellen. Was gestern eine gute Passstraße war, kann heute eine Schotterpiste sein, und das erfährst du beim Hinfahren. Sag beim Buchen Bescheid, wenn du nur Asphalt willst — dann bauen wir die Route entsprechend.
Übernachtet wird in Gästehäusern und kleinen Hotels, oft im selben Dorf, in dem abends die Maschinen vor der Tür stehen. Werkzeug und Ersatzteile liegen im Begleitfahrzeug, aber wer eine Kette selbst spannen kann, wird es hier irgendwann tun.
Und dann steht abends jemand im Hof und will wissen, was die Maschine gekostet hat. Solche Gespräche dauern zwanzig Minuten, laufen über Hände und Zahlen statt über Sprache, und sie sind einer der Gründe, warum wir die Etappen kurz halten.



Inklusive
- Motorrad
- Guide
- Begleitfahrzeug für Gepäck
- Unterkünfte
Nicht inklusive
- Flüge
- Kraftstoff
- Versicherung
- Eigene Schutzkleidung
Mitbringen
- Führerschein
- Motorradkleidung
- Helm, wenn du deinen gewohnt bist
- Regenkombi
Wir stellen
- Motorrad mit Koffersystem
- Bordwerkzeug
- Erste-Hilfe-Ausrüstung
Sicherheit und Wetter
Wenn das Wetter nicht mitspielt
Regen auf Passstraßen bedeutet nasses Laub, Rollsplitt und schlechte Sicht — dann kürzen wir die Etappe ab, statt sie durchzuziehen. Bei Hagel oder Gewitter halten wir an und warten.
Wie wir absichern
Begleitfahrzeug auf jeder Etappe, Erste-Hilfe-Ausrüstung und Werkzeug an Bord. Ein Guide fährt vorn, das Fahrzeug bleibt hinten, niemand fährt allein. Nachts wird nicht gefahren: Unbeleuchtete Fahrzeuge und Vieh auf der Straße sind das größte Risiko im Land.
Klingt nach deinem Tag?
Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.