Winter

Snowkiting

Auf der Ebene von Schirak fährst du auch bergauf.

Weite flache Schneehochebene mit Windgangeln, der Kite winzig am grauen Himmel
fordernd · 3/5

Auf einen Blick

Dauer
3–5 Std.
Saison
Dezember bis März
Region
Schirak
Gruppe
1–6
Preis
auf Anfrage

Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.

Kondition

Arme, Schultern und Rumpf halten den Zug, Beine fangen Stürze ab; auf Ski oder Board solltest du dich sicher bewegen können.

Warum diese Monate

Von April bis November raten wir ab: Ohne durchgehende Schneedecke fehlt der Ebene von Schirak die Fläche.

Was dich in Armenien erwartet

Der Kite liegt im Schnee, die Leinen sind ausgelegt und gespannt, und die erste halbe Stunde besteht daraus, ihn genau dort zu lassen. Wo im Windfenster er zieht und wo nicht, lernst du im Stehen, bevor du dir Ski oder ein Board anschnallst.

Schirak ist dafür gemacht. Die Hochebene liegt offen und flach, im Winter unter einer geschlossenen Schneedecke, und der Wind kommt über Kilometer ohne Hindernis an.

Der Unterschied zu allem anderen im Schnee: Du fährst auch bergauf. Der Zug kommt von schräg oben, also gibt es keine Talstation und keine Richtung, in die du am Ende zurückmusst. Eine Runde ist eine Schleife, und sie endet dort, wo du sie angefangen hast.

Die erste Stunde ist Bodenarbeit. Kite starten, im Windfenster halten, ablegen, wieder starten. Das sieht von außen langweilig aus und entscheidet darüber, wie der Rest des Tages läuft. Danach kommen die Bretter dazu, und die ersten Meter fährst du quer zum Wind, weil das die Richtung ist, die verzeiht.

Die Schnellauslösung übst du, bevor du sie brauchst: ein Griff, und der Kite hat in zwei Sekunden keinen Zug mehr. Danach kommt der Abstand — zwischen zwei Kitern mindestens zwei Leinenlängen, und niemand steht in Windrichtung hinter einem startenden Schirm.

Ein abgelegter Kite wird mit Schnee beschwert. Das klingt nebensächlich, bis einer über die Ebene davonzieht und zwei Leute quer durch den Tiefschnee hinterherlaufen.

Kalt wird dir trotz der Bewegung. Der Fahrtwind kommt zum Wind dazu, die Hände arbeiten ständig oben an der Bar, und Handschuhe, die einmal nass sind, bleiben es für den Rest des Tages. Nimm ein zweites Paar mit, trocken und in der Innentasche.

Am Ende des ersten Tages fährst du kurze Schläge und stürzt oft. Am zweiten hörst du auf, den Kite anzusehen, und fängst an, den Schnee vor dir zu lesen.

Behandschuhte Hände an der Kite-Bar, Eiskristalle am Gurtband
Schirak
Snowboardkante schneidet durch windgeformte Schneerippen
Dezember bis März
Kite wird auf dem Schnee zusammengelegt, eine Person kniet mit dem Rücken zur Kamera
Snowkiting

Inklusive

  • Kite und Bar
  • Einweisung mit Bodenarbeit
  • Betreuung auf der Fläche

Nicht inklusive

  • Ski oder Snowboard
  • Anreise nach Schirak
  • Verpflegung

Mitbringen

  • Ski oder Snowboard
  • Skibrille, keine Sonnenbrille
  • Zwei Paar Handschuhe
  • Winddichte Jacke

Wir stellen

  • Kite mit Schnellauslösung
  • Trapez
  • Helm

Sicherheit und Wetter

Wenn das Wetter nicht mitspielt

Zu wenig Wind kostet den Termin, zu viel ebenso — entscheidend ist aber die Böigkeit dazwischen. Ein Kite, der in Böen ruckt statt gleichmäßig zu ziehen, reißt Anfänger vom Boden, und dann bleiben die Schirme gepackt.

Wie wir absichern

Die Schnellauslösung wird am Boden geübt, bevor der Kite das erste Mal Zug bekommt. Auf der Fläche gilt Abstand von mindestens zwei Leinenlängen, niemand steht hinter einem startenden Schirm, und gestartet wird nur mit einem zweiten Paar Hände. Abgelegte Kites werden beschwert, damit sie nicht selbst losfahren.

Winterbedingungen

Ausrüstungsstandard: Helm und Trapez für alle, Kites ausschließlich mit funktionsfähiger Schnellauslösung; jede Auslösung wird vor dem Start durchgezogen und wieder eingehängt. Skibrille statt Sonnenbrille, weil bei jedem Sturz Schnee ins Gesicht kommt.

Klingt nach deinem Tag?

Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.

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