Trekking, mehrtägig
Zwölf bis fünfzehn Kilo auf dem Rücken, drei Tage ohne Empfang.

Auf einen Blick
- Dauer
- 3–7 Tage
- Saison
- Juni bis September
- Region
- Syunik, Wajots Dsor, Aragazotn
- Gruppe
- 2–8
- Preis
- auf Anfrage
Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.
Kondition
Mehrere Tage hintereinander sechs bis acht Stunden mit Gepäck; entscheidend ist nicht der erste Tag, sondern der dritte.
Warum diese Monate
Von Oktober bis Mai raten wir ab: Die Quellen auf den Hochweiden sind dann zugefroren oder versiegt, und ohne sie gibt es diese Route nicht.
Was dich in Armenien erwartet
Die Route folgt dem Wasser. Maßgeblich ist die Reihe von Quellen, die im August noch laufen; Länge und Linie ordnen sich dem unter. Alles andere an einer Mehrtagestour in Syunik oder Wajots Dsor kannst du verschieben, diese Reihenfolge nicht.
Getragen wird selbst. Schlafsack, Isomatte, Wechselsachen, drei Liter Wasser für die Strecke zwischen zwei Quellen, dazu dein Anteil an Zelt und Verpflegung. Zwölf bis fünfzehn Kilo kommen dabei zusammen, und du merkst sie erst am dritten Anstieg des Tages.
Die Etappen sind kurz und die Tage lang. Zwölf bis achtzehn Kilometer klingen nach einem Vormittag; über Geröll, ohne Weg und mit Gepäck werden daraus sechs bis acht Stunden. Dazwischen liegen Pässe, auf denen der Wind steht, und Talböden, in denen um vier Uhr nachmittags schon Schatten ist.
Übernachtet wird im Zelt, gelegentlich bei einer Hirtenfamilie, die den Sommer oben auf der Alm verbringt. Der Lagerplatz wird nach Wind und Wasser gewählt: nicht auf dem Kamm, nicht im Bachbett, nicht unter dem einzigen Baum weit und breit. Das kostet dich manchmal das bessere Foto und erspart dir die Nacht, in der die Zeltwand gegen dein Gesicht schlägt.
Mobilfunk gibt es auf weiten Teilen der Strecke nicht. Wir führen Satellitenkommunikation mit, und der Tagesplan liegt vor dem Aufbruch bei jemandem, der nicht mitgeht.
Abends ist es still auf eine Art, die in Europa selten geworden ist. Kein Verkehr im Hintergrund, kein Flugzeug, nur Wind und irgendwann Schafglocken zwei Täler weiter. In der ersten Nacht wachst du davon auf, weil dein Ohr etwas sucht, das nicht da ist.
Nach dem zweiten Tag verschiebt sich etwas. Die Uhr verliert an Bedeutung; du siehst stattdessen auf den Himmel und auf den nächsten Sattel. Unter drei Tagen passiert das nicht, und deshalb fangen unsere Touren erst dort an.



Inklusive
- Bergführung
- Zelte und Gruppenausrüstung
- Verpflegung unterwegs
- Satellitenkommunikation
Nicht inklusive
- Schlafsack und Isomatte
- Persönliche Ausrüstung
- Anreise
Mitbringen
- Eingelaufene Bergschuhe
- Schlafsack für Nachtfrost
- Regen- und Windschutz
- Stirnlampe
Wir stellen
- Zelt
- Kocher und Kochgeschirr
- Erste-Hilfe-Ausrüstung
- Wasserfilter
Sicherheit und Wetter
Wenn das Wetter nicht mitspielt
Zwischen zwei Tälern gibt es keinen Unterstand. Zieht auf, während wir auf offenem Kamm gehen, steigen wir ab, bevor es ankommt, und bauen tiefer auf — ein Zeltplatz auf der Höhe ist bei Gewitter der schlechteste Ort der Route.
Wie wir absichern
Die Gruppe bleibt zusammen, auch wenn das Tempo unterschiedlich ist; der Guide geht hinten, wenn sich jemand schwertut. Satellitenkommunikation ist auf jeder Etappe dabei, der Tagesplan liegt bei einem Kontakt außerhalb der Gruppe. Jede Etappe hat einen Abbruchpunkt, an dem ein Rückweg ins Tal noch am selben Tag möglich ist.
Klingt nach deinem Tag?
Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.