Stand-Up-Paddling
Auf diesen Bergseen fährt kein einziges Motorboot.

Auf einen Blick
- Dauer
- 2–3 Std.
- Saison
- Juni bis September
- Region
- Rapi-, Akna-, Gosh- und Tsakkar-See, Azat-Stausee
- Gruppe
- 1–8
- Schwimmen
- ja
- Neopren
- nein
- Preis
- auf Anfrage
Jede Route wird anders zusammengestellt — den Preis rechnen wir auf deine Anfrage hin.
Kondition
Grundlegend: zwei Stunden im Stehen paddeln, Gleichgewicht halten, im Notfall zurück aufs Board klettern.
Warum diese Monate
Von Oktober bis Mai raten wir ab: Die Hochlandseen sind dann eisig kalt oder teilweise zugefroren, und ein Sturz ins Wasser ist bei diesen Temperaturen kein Missgeschick mehr, sondern ein Notfall.
Was dich in Armenien erwartet
Die Seen, auf denen wir paddeln, liegen so hoch, dass an ihren Ufern kaum etwas wächst: Rapi-See, Akna-See, Gosh-See, Tsakkar-See. Dazu der Azat-Stausee, der tiefer liegt und leichter zu erreichen ist. Was sie gemeinsam haben: kein Motorbootverkehr, keine Wellen, meistens niemand außer dir. Vom Auto bis ans Ufer sind es je nach See fünf bis zwanzig Minuten über Grasnarbe und Geröll, und ein Board trägt sich zu zweit deutlich leichter als allein.
Stand-Up-Paddling ist die Aktivität mit der kürzesten Lernkurve in unserem Programm. Die ersten fünf Minuten verbringen die meisten kniend, die nächsten fünf im Stehen und die restlichen zwei Stunden damit, dass es funktioniert. Wer schon einmal auf einem Board stand, braucht keine Einweisung. Wer nicht, braucht eine, die zehn Minuten dauert.
Der eigentliche Reiz ist die Perspektive. Vom Board aus siehst du in klares Wasser hinein — an flachen Stellen liegen die Steine so deutlich unter dir, dass die Tiefe schwer zu schätzen ist. Und du bist leise. Vögel bleiben sitzen, wenn du dich langsam näherst.
Gepaddelt wird am Vormittag. Ab Mittag frischt der Wind auf den offenen Hochlandseen regelmäßig auf, und ein Board mit stehender Person darauf ist ein sehr wirksames Segel. Gegen den Wind zurückzupaddeln ist Arbeit, und dieser Fehler passiert Anfängern genau einmal.
Das Wasser ist auch im Hochsommer kalt. Du fällst selten hinein, aber wenn, dann ist der Schreck größer als die Gefahr — vorausgesetzt, du kannst schwimmen und trägst die Leash. Beides ist bei uns Bedingung.
Du kannst auch eine Runde paddeln und dich danach aufs Board legen, bis der Wind kommt. Das ist ausdrücklich erlaubt und nach unserer Erfahrung das, was die meisten hinterher erwähnen: nicht die Strecke, sondern die halbe Stunde, in der niemand etwas vorhatte.



Inklusive
- Board und Paddel
- Einweisung
- Begleitung am Wasser
Nicht inklusive
- Anreise zum See
- Verpflegung
Mitbringen
- Badesachen
- Handtuch und trockene Wechselkleidung
- Sonnenschutz
- Sonnenbrille mit Band
Wir stellen
- Board
- Paddel
- Leash
- Schwimmweste
Sicherheit und Wetter
Wenn das Wetter nicht mitspielt
Wind ist der einzige echte Störfaktor. Frischt er auf, bleiben wir in Ufernähe oder gehen an Land — wo die Grenze liegt, entscheidet der Guide am Wasser und nicht eine Zahl. Bei Gewitterneigung gehen wir gar nicht erst hinaus, weil man auf einem See die höchste Stelle weit und breit ist.
Wie wir absichern
Schwimmfähigkeit ist Voraussetzung. Leash und Schwimmweste werden getragen, gepaddelt wird in Ufernähe und nie allein. Bei auffrischendem Wind gehen wir früher an Land, als es nötig scheint — auf offenen Hochlandseen dreht das Wetter schneller, als man zurückpaddelt.
Klingt nach deinem Tag?
Schreib uns, was dich reizt — wir bauen es in deine Reise ein oder planen es einzeln.